Mit der Besichtigung der Sophienheilstätte und des Ortes München haben wir den Nerv der Bürger getroffen. Über 200 Interessierte konnten sich ein Bild von der ehemaligen Klinik auf dem Emskopf machen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Jahn hatte nach München zum Abschluss und Höhepunkt der Herbstaktion „Bad Berka lernt seine Ortsteile kennen“ geladen. Dank der Eigentümer, konnte  die Heilstätte von Innen besichtigt werden. Nach einer kurzen Begrüßung von Michael Jahn stellte Silvio Kayser als Vertreter der Eigentümergemeinschaft das Nutzungskonzept vor:

Das Klinikgebäude soll unter der Berücksichtigung der Denkmalvorgaben, der Bau- und Stadthistorie umfassend saniert und wiederhergestellt werden.

Das Gebäude soll in verschiedenartige Bereiche aufgeteilt werden, so dass eine Symbiose aus modernem Lebensstil gepaart mit Mobilität und Urbanität entsteht. Neben altersgerechtem Wohnen, familiärem Wohnen und Wohnen auf Zeit soll das Klinikgebäude eine Intensivbetreuung beherbergen. Ferner sollen verschiedene Geschäfte, Boutiquen und ein Hallenbad das neu geschaffene Ambiente abrunden. Die großen Wald- und Grünflächen sollen rekultiviert und der parkähnliche Charakter stärker herausgearbeitet werden. Weiterhin soll ein ökologisches Nutzungskonzept mit der EON Thüringen erarbeitet werden. So ist beispielhaft, neben den modernen Anforderungen an die Umwelt,  das Installieren eines Car Sharing Konzepts geplant.

Vielen Bürgern und vor allem vielen ehemaligen Mitarbeitern und Patienten blutete das Herz  beim heruntergekommenen Zustand des Hauses und sie verbinden mit dem Tag die Hoffnung, dass die Heilstätte wieder aufgebaut wird. Daher müssen sich Investoren und die Stadt Bad Berka zusammensetzen, um die bau- und erschließungsrechtlichen Voraussetzungen zu erarbeiten. Auch unser CDU-Bundestagsabgeordneter Johannes Selle konnte sich ein Bild von München machen.

CDU Stadtrat Klaus Lutterberg hat als ehemaliger Arzt der Sophienheilstätte durch die Räumlichkeiten geführt.

Die anschließende Ortsbegehung wurde von der „Initiative für München“, unter Leitung von Frau Hemmecke übernommen. Dabei konnte Sie zu jedem Haus eine eigene Geschichte erzählen.

Bei der Führung durch das Rittergut mit Besichtigung aller „Gemächer“ war vor allem die ehemalige Kapelle des früheren Mönchklosters eine echte Überraschung mit seinem Kellergewölbe und einem langen in Fels getriebenen Gang. In gemütlicher Runde blieb in der Gutsstube Zeit mit dem CDU Bundestagsabgeordneten Johannes Selle und den CDU-Stadträten ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde mit Unterstützung der CDU angeregt, dass München als eigenständiger Ortsteil mit entsprechendem Ortsteilrat initiiert werden soll. Weitere Themen waren die bauliche Weiterentwicklung, Außenbereichssatzung und Flächennutzungsplan. Auch wünscht sich der Eigentümer vom Rittergut München einen sicheren Fußweg auf der Tonndorfer Straße vom Parkplatz zum Eingang.

Die CDU-Herbsttour hat gezeigt, dass die Ortsteile und Bad Berka Besonderes bieten und dass viele engagierte Bürgerinnen und Bürger mit den Vereinen daran einen großen Anteil haben.

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